Quaestiones Quodlibetales

05.08.05
Gratuliere Ihrer Zeitung zum Auffinden von Noahs Original-Arche!
Heute hab ich wieder einmal in der Neuen Luzerner Zeitung geblättert. Beim Lesen der Bildunterschrift "Computerbild des geplanten, originalgetreuen Arche-Nachbaus" habe ich gemerkt, welche Sensationen ich offenbar täglich verpasse.
Wo kann ich das von Ihnen entdeckte Arche-Original besichtigen?

30.08.05
Liebe Ursi, lieber Jürg,  verehrte Frankreicher*,
vielen Dank für Eure Einladung. Leider wird es mir kaum möglich sein, noch vor dem 8. August zu einem feinen Essen nach Vercoiran zu kommen. Bis zum 25. hab ich mich in der Schweiz versklavt und muss meine Zusage wohl einhalten.
Ich zweifle nicht daran, dass Ihr auch ohne mich schöne Ferien habt und hoffe, dass Ihr mich ein ander  Mal wieder zum Essen willkommen heisst.
Herzlichen Sommergruss
PIL
*ich habe soeben in unser aller DRS-Idee Suisse vernommen, dass ein Irländer den Eurolotto Jackpot gewonnen hat. Soundso viele Millionen.
Ich zweifle nicht daran, dass nun bald alle mal am Eurosegen teilhaben werden: Die Britannier, die Deutschländer, die Dänemärker, die Schottländer, die Portugaler. Die Lettländer und Estländer ohnehin, sie gehören ja bald auch zur EU. Und warum sollte man im Zeitalter der Globalisierung nicht auch den Russländern, den Brasilienern, den Kongonern, den Kanadanern und den Marokkonern einen schönen Gewinn von zehn oder 20 Millionen Euro gönnen?
Gemeinsam mit allen Radio-, TV- und Zeitungsredaktionen Europas lehne ich jede Diskriminalität ab!

28.07.05
Ueberempfindliche Romands?
Verehrte Redaktion des Blick,
Ihr politischer Chefreporter Georges Wüthrich mag ja zum Teil Recht haben, wenn er sich über die Empfindlichkeit der Romands beklagt. Im konkreten Fall über deren Bedauern, dass kein Mitglied der Bundesregierung am Nationalfeiertag in der französischen Schweiz eine Rede hält, mehrere jedoch im alemannischen Teil des Landes.
Am Schluss seiner Glosse setzt Wüthrich dann unseren zweitgrössten Landesteil mit den beiden deutschschweizer Gemeinden Steckborn und Diepoldsau gleich, die sich ja auch nicht beklagen würden, wenn kein Bundesrat zu ihnen käme. Etwa so, wie wenn die Romands die ganze Deutschschweiz mit den ihren bei uns ebenso wenig bekannten Dörfern Ferpicloz und Gingins auf die gleiche Ebene stellen würde.
SO EIN TRAMPEL!

18.07.05
im Irak bezahlen täglich junge Leute die Absicht, ihre Arbeitskraft  der Polizei ihres Landes anzubieten, mit dem Leben. Ihre guten Argumente, für die öffentliche Ordnung in ihrem Land sorgen zu wollen und für ihre Familien den Unterhalt beschaffen zu müssen, zählen bei den Terroristen offenbar nicht.
Die Schweizer Regierung anerbietet sich, der irakischen Polizei 180 Schützenpanzer zu verkaufen. Aussenminister Deiss ist überzeugt, dass ihre Argumente -zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung im Irak beitragen zu wollen, und an dem Geschäft kaum viel zu verdienen, da sie vorerst die Panzer in auf eigenen Kosten in einwandfreien Zustand versetzen werde- bei den Terroristen zählen und diese logischerweise von Anschlägen in der Schweiz abhalten werde.
So oder so, der Handel  wird sich auszahlen......
 Wenn die Schützenpanzer nur nicht zurück geschickt werden und uns in den Schweizer Bahnhöfen entgegen kommen.


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